
Im Puppenspiel „Kaspers Geheimauftrag“, frei nach einem Stück von Peter Wilhelm und Jens Steffen, aufgeführt vom „eidoki–figurentheater“, wird Kasper in geheimer Sache zum König bestellt. Dort erfährt er aus dem Munde des Wachtmeisters Haberecht von der Flucht des Knopfräubers Anton Knöpfle aus dem Polizeigewahrsam. Des Räubers Unterschlupf wird im Zauberwald vermutet. Kasper wird um Hilfe zur Ergreifung des Räubers gebeten.
Entgegen aller Bedenken der Großmutter ist Gretel mit Kaspers Hund Purzel zum Brombeeren suchen in den Wald gegangen. Dort treffen sie auf die Hexe und den Zauberer Marcel Spitzhut. Dieser verwandelt Purzel in eine Blume und anschließend zaubert er Gretel mit der Blume nach Hause zur Großmutter.
Der Räuber stiehlt dem schlafenden Zauberer den Zauberstab, der ihm von Kasper wieder abgeluchst wird. Der Räuber wird von Kasper ins Gefängnis gezaubert.
Wieder zu Hause bei Gretel und Großmutter, scheitern Kaspers Versuche seinen Hund Purzel zurück zu verwandeln. Doch trifft er in der Wachtmeisterstube auf den Zauberer, der Abhilfe weiß – und Purzel springt voller Freude in Kaspers Arme.
Die BZ schrieb am 10.Juli 2004 dazu: „André Eick vom „eidoki – figurentheater lahr“ verstand es, die Kinder zu fesseln. Mit weit aufgerissenen Augen und offen stehenden Mündern lebten sie mit Kasper die Geschichte um einen Zauberstab und den verzauberten Hund Purzel.“
Aufgeführt wird das ca. 45 Minuten dauernde Spiel in 6 Akten in einer schwarzen Guckkastenbühne.
Die klassischen Hohnsteiner Puppen stammen aus der Handspielpuppenwerkstatt von Wolfgang Berger in Hohnstein.